• Die EDIM Technologie untersucht Monozyten und Makrophagen

    Dazu werden CD14- und CD16-Oberflächen-Antikörper verwendet, die spezifisch an die Oberfläche der Zellen binden. Anschließend werden die Zellen kurzfristig permeabilisiert, um weitere Antikörper in die Zellen zu schleusen. Diese Antikörper sind jeweils gegen die Antigene gerichtet, die mit dem Verfahren nachgewiesen werden sollen. Im Falle des EDIM detect werden TKTL1 und Apo10 Antikörper in die Zellen geschleust. Die Zellstrukturen auf der Oberfläche von Zellen können in Blutproben sehr effizient mit farbstoffmarkierten Antikörpern und einer nachfolgenden Detektion dieser Farbstoffe mittels Laserstrahlen in einem Durchflusszytometrie-Verfahren erkannt werden. Hierdurch ist es möglich, Fresszellen im Blut zu erkennen, zu zählen und weiter zu charakterisieren. Auf diese Weise werden auch Signale erfasst, die von gebundenen Antikörpern im Zellinneren stammen. Damit ist ein Nachweis möglich, was die Fresszelle erkannt und durch Phagozytose beseitigt hat. Sind Tumorzellen im Organismus enthalten, detektiert das System Signale der Farbstoffe, die an die TKTL1- und Apo10-Antikörper gekoppelt sind.

  • Auswertung der Messdaten automatisiert!

    Die bisher aufwändige Auswertung über das Gaten zur Detektion der verschiedenen Zellpopulationen und die Abgrenzung der Antigen-positiven Monozyten und Makrophagen gegenüber Antigen-negativen Zellen wird künftig durch mathematische Algorithmen und Bilderkennungsprogramme ersetzt.